Lektion 298 · Aufnahme aus 2025
Immer wieder zurück zum Frieden
Ich liebe dich, Vater, und ich liebe deinen Sohn. Diese Liebe schließt uns selbst ein. Dankbarkeit hilft uns, sie anzunehmen. Und wenn wir uns wieder in Schuldgedanken verlieren, können wir innehalten und neu wählen. Darauf kommt es in dieser Lektion an:
Schließe dich selbst in die Liebe ein.
Wenn wir einem Mitmenschen vergeben und uns selbst weiter verurteilen, halten wir eine Grenze aufrecht. Auch du bist in der Liebe eingeschlossen. Auch deine eigene Schuldlosigkeit kannst du annehmen.
Wähle bewusst dein Ziel.
Frage dich: Welchem Zweck soll diese Situation dienen? Wir können bereit werden, Schuld und Angst mit dem Heiligen Geist anzuschauen. Unsere Aufgabe ist die Bereitschaft. Die Berichtigung überlassen wir ihm.
Würdige auch einen kleinen Moment Frieden.
Vielleicht bemerkst du ein wenig Erleichterung. Die Schwere lässt nach, etwas in dir wird stiller. Nimm diesen Moment dankbar an. Wir brauchen kein großes Erlebnis abzuwarten, um das zu würdigen, was uns bereits gegeben ist.
Lass Dankbarkeit und Vergebung zusammenwirken.
Vergebung nimmt weg, was die Liebe verdeckt. Dankbarkeit nimmt an, was dadurch erfahrbar wird. Beide gehören zusammen. In der Dankbarkeit wenden wir uns der Liebe zu, die unser Ursprung und unser wahres Sein ist.
Halte immer wieder inne.
Im Alltag können wir das Ziel aus den Augen verlieren. Sobald du es bemerkst, kannst du innerlich zurücktreten und neu fragen: Welchem Ziel folge ich jetzt? Auch für dieses Bemerken können wir dankbar sein.
Sei sanft mit dir.
Du brauchst dich für dein Abschweifen nicht zu beschuldigen. Jeder bemerkte Umweg ist eine neue Gelegenheit, dich dem Frieden zuzuwenden. Du kannst um Hilfe bitten und wieder beginnen. So oft es nötig ist.
Gib deinem stillen Sein Raum.
Gedanken über dich und dein Lernen kommen und gehen. Du kannst sie aus der Stille heraus betrachten. Dein Sein ist bereits da. Hier können wir Frieden erfahren und erkennen, was wir jenseits unserer wechselnden Geschichten wirklich sind.

