Der Podcast mit Ivo Ryssel

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Lektion 36 · Aufnahme aus 2026

Dein Frieden schließt nichts aus

Meine Heiligkeit umhüllt alles, was ich sehe.

Mal sehen wir uns freundlich, kurz darauf wieder kritisch. Unser Selbstbild schwankt. Die heutige Lektion lädt uns ein, das zu entdecken, was von diesem Wechsel unberührt bleibt, und von dort aus neu zu sehen.

  1. Deine Heiligkeit ist jetzt da.

    Was du bist, wird nicht durch deine Wahrnehmung festgelegt. Dein Geist ist Teil von Gottes Geist. Deshalb musst du Heiligkeit nicht erst erreichen. Auch der Gedanke „Ich fühle mich gar nicht heilig“ verändert dein Sein nicht.

  2. Gib dem Frieden in dir Raum.

    Richte deine Aufmerksamkeit nach innen. Du brauchst kein besonderes Gefühl zu erzwingen. Es geht um die Bereitwilligkeit, den bereits vorhandenen Frieden wahrzunehmen und anzuerkennen: Ja, Frieden ist da. In ihm können wir etwas von unserer Ganzheit entdecken.

  3. Lass nichts ausgeschlossen sein.

    Schau dich langsam um. Die Tasse, der Stuhl, der Bleistift. Sage dir: „Meine Heiligkeit umhüllt diese Tasse.“ Diese Schau ist ein inneres Gewahrsein. Wir öffnen uns für den Frieden, der uns mit dem verbindet, was wir sehen. Wir brauchen nichts getrennt von uns zu halten.

  4. Du kannst deine Aufmerksamkeit neu wählen.

    Wenn bedrängende Gedanken auftauchen, kannst du innehalten: „Stopp. Stattdessen wähle ich Frieden.“ Lass den Heiligen Geist dich lehren, diesem Frieden keine Grenzen zu setzen. Schenke dir heute viermal drei bis fünf Minuten dafür. Probier es aus. Spiel damit. Und gib dem Raum, was du wirklich bist.

Drei Szenen mit einer einfachen Strichfigur und grünem Halstuch: Das Selbstbild schwankt, der innere Frieden wird anerkannt und die friedliche Sicht schließt Tasse, Stuhl und die übrigen Dinge ein.
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