2026 · Ein Kurs in Wundern
Lektion 309 · Ein Kurs in Wundern
Was du in dir findest
Lektion 309 – Ich will mich nicht fürchten, heute nach innen zu schauen.
Beitrag 2026 · Zur Lektionsübersicht

Gedanken zur Lektion
Ich will mich nicht fürchten, heute nach innen zu schauen.
Vielleicht kennst du die Unruhe oder Langeweile, die aufzukommen scheint, wenn du nach innen schauen willst. Kaum sitzt du einen Moment still, fällt dir ein, was du noch erledigen wolltest. Oder du denkst, dass es hier ohnehin nichts zu entdecken gibt. Vielleicht bemerkst du, wie schnell du dann wieder nach deinem Handy greifst.
Schon in dieser Unruhe oder Langeweile können wir die Ablenkung des Ego erkennen. Es erzählt uns, dass wir im Inneren Schuld oder etwas Furchtbares finden würden. Da scheint es doch viel vernünftiger, sich mit etwas anderem zu beschäftigen. So kommen wir gar nicht erst auf die Idee, nachzuschauen, ob diese Geschichte überhaupt stimmt.
Vielleicht hat dich heute jemand kritisiert und du gehst noch immer durch, was du hättest anders machen können. Aus einem Satz, den jemand zu dir gesagt hat, wird in deinem Geist schnell ein Urteil darüber, was du bist. Und wenn du diesem Urteil glaubst, findest du wahrscheinlich auch in anderen Situationen Gründe, es für wahr zu halten. Doch hat sich durch diesen Satz etwas an deinem Sein verändert? Schau einmal genau hin.
Der Kurs führt uns zur Vorstellung zurück, auf der die Schuld beruht. Wir glauben, wir hätten uns von Gott getrennt und könnten etwas anderes sein als das, was er geschaffen hat. Die Sühne ist die Korrektur dieses Irrtums in unserem Geist. Sie lässt uns erkennen, dass wir nach wie vor ganz sind. In diesem Annehmen unserer Ganzheit liegt die Heilung.
Dafür können wir jeden Gedanken anschauen, an dem wir festhalten. Auch ein Urteil, das uns vollkommen berechtigt erscheint. Vielleicht bemerkst du gerade daran, wie wenig du im Moment bereit bist, es infrage zu stellen. Auch das können wir ehrlich anschauen. Wenn du bereit bist, wende dich an den Heiligen Geist. Zeige du mir die Wahrheit. Ich kenne sie nicht. Die Bereitwilligkeit liegt bei uns. Die Berichtigung können wir ihm überlassen.
Und dann bleib einen Augenblick hier. Vielleicht taucht gleich der nächste Gedanke auf. Wenn du ihm gefolgt bist und es bemerkst, kannst du sanft zurückkehren. Du kannst das so oft tun, wie es nötig ist. Vielleicht spürst du dann für einen Moment Frieden oder eine stille Freude. Nimm dir Zeit, das wahrzunehmen.
Wenn du spürst, wie sich der Frieden in dir ausdehnt, kannst du darin Ganzheit erkennen. Wir sind ein Gedanke in Gottes Geist, und dieser Geist dehnt sich aus. Im Frieden wirst du dieser Ausdehnung in dir gewahr. Du bist die Ausdehnung des Ganzen. Darum bist du ganz.
Dieser Frieden gehört zu dem, was du bist. Er war auch da, als du unruhig warst oder dich schuldig gefühlt hast. Lass uns heute nach innen schauen und selbst erfahren, was wir dort finden.
Beiträge zu dieser Lektion
Hören und gemeinsam üben
Podcastfolge 2026
Du kannst die Folgen hier hören oder auf Spotify öffnen.
