Der Podcast mit Ivo Ryssel

Beitrag 2025 · Zur Lektionsübersicht

Lektion 300 · Aufnahme aus 2025

Ein Augenblick für Frieden

Nur einen Augenblick lang dauert diese Welt.

Dieser Gedanke kann uns erschrecken. Alles scheint zu vergehen, und nichts lässt sich festhalten. Doch er eröffnet auch eine andere Sicht: Unsere falsche Wahrnehmung muss uns nicht gefangen halten. In diesem Augenblick können wir uns dem Frieden zuwenden.

  1. Eine Wolke kann vorüberziehen

    Sorgen und Verlustgedanken erscheinen uns oft übermächtig. Doch die Lektion vergleicht die falsche Wahrnehmung mit einer Wolke vor einem ewig heiteren Himmel. Sie verdeckt den Frieden, ohne ihn aufzuheben. Wir können bereit werden, anders zu sehen.

  2. Worauf setzen wir unser Glück?

    Wenn wir unser Glück an etwas Vergängliches binden, übernehmen wir zugleich die Angst, es wieder zu verlieren. Eine bevorzugte Illusion hält den Glauben an Trennung und Verletzbarkeit aufrecht. Das dürfen wir erkennen, ohne uns für unsere Hoffnungen zu verurteilen.

  3. Die eigenen Wünsche ehrlich anschauen

    Was erhoffe ich mir noch? Wovor habe ich Angst? Lass diese Gedanken zu, ohne sie wegzuschieben. Erst wenn wir sie wahrnehmen, können wir betrachten, wohin sie uns führen und welcher Stimme wir unser Vertrauen schenken.

  4. Einem verlässlichen Freund vertrauen

    Der Heilige Geist ist immer für uns da. Wir können ihm unsere Wünsche und Ängste bringen und bei ihm Ruhe und innere Ordnung finden. Seine Gegenwart lässt sich auch in unseren Mitmenschen erkennen.

  5. Vergebung empfangen

    Unsere Aufgabe ist die Bereitwilligkeit, innerlich zurückzutreten und die Wahrheit wahr sein zu lassen. Der Heilige Geist berichtigt unsere Wahrnehmung. So können wir erfahren, dass bereits vergeben ist. Was wir bereit sind zu geben, empfangen wir selbst.

  6. Jetzt der Verbindung Raum geben

    Was entspricht meinem wahren Willen? Wo spüre ich Einklang? Schenken wir dieser Frage heute immer wieder einen Augenblick. Im friedvollen Denken können wir unsere Verbundenheit erfahren und entdecken, dass unser wahres Sein über die Grenzen des Körpers hinausgeht.

Drei Szenen mit einer Strichfigur: Geld, Erfolg, Anerkennung und schönerem Wohnen hinterherjagen, die eigenen Wünsche ehrlich und sanft anschauen und freiwillig neu entscheiden. In der dritten Szene leuchtet ein warmes Licht im Inneren.
Worauf setze ich mein Glück? · In voller Größe öffnen

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