Der Podcast mit Ivo Ryssel
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Lektion 308 · Ein Kurs in Wundern

Dein Frieden ist jetzt

Lektion 308 – Dieser Augenblick ist die einzige Zeit, die es gibt.

Beitrag 2026 · Fester Link zu diesem Beitrag

Strichfigur mit Tasse im goldenen Licht. Die Wolken „Was war“ und „Was wird“ lösen sich nach außen auf.
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Gedanken zur Lektion

Dieser Augenblick ist die einzige Zeit, die es gibt.

Vielleicht sitzt du mit einer Tasse am Küchentisch und gehst im Geist noch einmal ein Gespräch von gestern durch. Was hättest du anders sagen können? Und wie wird dein Gegenüber reagieren, wenn ihr euch das nächste Mal seht? Eben warst du noch hier. Jetzt beschäftigst du dich mit etwas, das vorbei ist, und mit etwas, von dem du gar nicht weißt, ob es geschehen wird. Vielleicht bemerkst du dabei, wie eng es in dir wird.

Wir haben uns die Zeit so vorgestellt, dass die Vergangenheit bestimmt, was jetzt möglich ist. Ein gesprochenes Wort können wir nicht zurückholen. Daraus schließen wir leicht, dass auch seine Wirkung feststeht. Wir tragen weiter mit uns, was wir gesagt oder getan haben, und erwarten, dass es uns auch morgen bestimmt. So verbinden wir die Schuld von gestern mit der Angst vor morgen. Den Augenblick, in dem wir neu wählen können, übergehen wir dabei.

Jetzt können wir auf eine andere Stimme hören. Wenn dich ein vergangenes Gespräch beschäftigt, kannst du es mit dem Heiligen Geist anschauen. Hilf du mir, diese Situation zu verstehen. Dann lass dir einen Moment Zeit. Du brauchst das Gespräch nicht noch einmal bis ins Einzelne durchzugehen. Vielleicht bemerkst du einfach, dass du ruhiger wirst. Und vielleicht ist diese Ruhe bereits die Antwort, die du gerade brauchst.

In diesem Augenblick kommt die Vergebung, um uns zu befreien. Wir spüren die wahre Wirkung unseres Seins, keine eingebildeten Gedanken. Das befreit uns von dem Glauben, dass wir ein Produkt der Vergangenheit sind. Denn du bist auch ohne Vergangenheit. Vielleicht spürst du, wie viel leichter es wird, wenn du für einen Augenblick niemanden mehr an das bindest, was gewesen ist. Auch dich selbst.

Du kannst ganz gegenwärtig sein und einen Termin für nächste Woche vereinbaren. Du schaust in den Kalender, schreibst eine Mail und wartest auf die Bestätigung. All das geschieht jetzt. Wenn du dich dabei ertappst, wie du im Kopf schon alle möglichen Schwierigkeiten durchspielst, frag dich einfach: Was ist in diesem Moment tatsächlich zu tun?

Es mag sein, dass gleich der nächste Gedanke drängelt. Das kennen wir. Wir können ihn bemerken und uns auf diesen Moment fokussieren. Vielleicht wird dann ein nächster Schritt deutlich. Vielleicht spürst du einfach eine sanfte Freude, die diesen Moment erhellt.

Lass uns heute ein wenig damit spielen. Wenn „Was war“ und „Was wird“ wieder auftauchen, kannst du ihnen erlauben, weiterzuziehen. Bleib einen Moment hier. Der Frieden, den du jetzt erfährst, gehört zu dem, was du bist.

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